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Nirgendwo der Liebe

Im Café, in jener Stadt, es ist egal wo, denn hier wie da ist das Nirgendwo der verlorenen Herzen, waren kleine Lichter auf den Fensterbänken aufgestellt und strahlten in den Abend hinein. Meine Blicke verfingen sich draußen, durch die Scheiben hindurch, zwischen dem Hell und dem Dunkel, dem Wechsel zur Nacht. Im Hintergrund spielte leise melancholische Musik und es schlug der Rhythmus der Vergänglichkeit durch den Lärm der Stimmen von den anderen Gästen. Menschen kamen herein und gingen wieder. Ab und an fing ich Wortfetzen auf. Ich wünschte du wärest da gewesen und als ich später durch die Nacht lief, standen die Bäume wie stumme Klagen im Lied der Sehnsucht. Und die Sterne leuchteten ins Nirgendwo. Verloren umarmte ich die Nacht und rief innerlich deinen Namen. Meine Worte verschlangen die Laternen,verschlangen die Sekunden der Verzweiflung.Gingen unter im Meer der Liebe zu dir. Ich trug dich in mir, voller bittersüßer Töne. Deinen Duft, deine Stimme, deine Augen, deine Worte. Herbstlaub unter meinen Füßen. Kühle durchforstete meinen Körper. Doch mein Herz so warm, durch deine Liebe. Dein Wesen, durch das, was du mir gegeben hast. Könnte ich dir doch nur etwas Schmerz nehmen...
Wie die Zeit vergeht. Es ist Herbst und gestern war noch Sommer. Und ich stand im Bahnhof der Gefühle. Die Uhren des Bahnhofs blieben stehen. Wer zählt das Glück? Wer mißt den Puls der Haltestellen in der Tiefe einer Liebe. Du bist ein Stern, von den vielen da oben gewesen. Ein Stern in der unendlichen Weite. Und dann bist du gefallen und jetzt irre ich in der Nacht umher und finde dich nicht mehr am Sternenzelt. Was blieb war ein Loch im Himmel. Du fehlst...Du fehlst am Tag und in der Nacht, fehlst...fehlst. Ich lief und lief.

Der Herbstregen verwischte die Spuren. Regenwasser tropfte wie Tinte auf Papier. Der Boden war das Papier. Mit einem Stöckchen schrieb ich meine Liebe darauf und deinen Namen- Sehnsucht...

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